Neues Verhalten leben – Durchhänger meistern

Neues Verhalten leben - Durchhänger meistern

Fange an Kleinigkeiten in deinem Alltagsleben zu verändern - und stell dich darauf gleich mal ein, das Du wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen wirst. Du erinnerst dich? Es sind alle Gewohnheiten in der Basalganglien vergraben und werden nie gelöscht. Deshalb reißen sie gern und schnell wieder die Hände in die Höhe und sagen wieder “hier bin ich wieder”. Du hast eventuell schon gelernt wie Du die neuen Gewohnheiten etablieren kannst, die die alten Gewohnheiten auflösen und auch wie Du die Auslösereize der unerwünschten Gewohnheiten so gut wie möglich aus deinem Gesichtsfeld tilgen kannst. Nur, unser Leben ist kein planbares, in einem Vakuum ablaufendes Szenario. Und wir sind keine Roboter, sondern  Menschen. Aus diesem Grund sind Rückschläge ziemlich wahrscheinlich.
Na, Mensch Peter wirst jetzt vielleicht sagen, “jetzt war ich gerade so motiviert, meine Gewohnheiten und mein bisheriges Verhalten zu verändern, und jetzt unkst du hier herum das doch eh alles für die Katz ist? Dann brauch ich ja gar nicht erst anzufangen!” Siehst Du und das ist der Grund genau warum ich Dich hier bereits darauf hinweise. In den letzten Jahren habe ich in Thema Veränderung ein paar interessante Verhaltensmuster mitbekommen. Die einen legen ganz motiviert los, doch dann kommt der Durchhänger nach ein paar Wochen, dieser sogenannte Rückfall,- da schmeißen die meisten Menschen wie man so sagt die Flinte ins Korn. “Das war ja klar das ich mal wieder nicht durchhalte, dran bleibe” beschimpfen sich dann so einige selbst und geben tatsächlich Ihr neues Vorhaben ganz auf. Und die anderen “wissen” von  vornherein, das sie es eh mal wieder nicht durchziehen werden - ja und fangen erst gar nicht an.

Bereite dich gegen Rückfälle vor mit folgenden Ideen:

  • Frage Dich: “wie kann ich mich immer wieder an meine neue Gewohnheit erinnern? ”Die Lösung kann sein: ein bestimmtes Bild aufhängen oder einen entsprechenden Bildschirmschoner basteln, eine Klatschhand zum Selbstloben auf den Wohnzimmertisch zu legen, die Joggingschuhe im Eingang liegen lassen, ein Armband  basteln das einen an die neue Lerninhalte erinnert, einen Menschen in deinem Umfeld  mit einer sanften Erinnerung beauftragen, eine Wecker stellen, zum Beispiel einen “Trinkwecker”, wenn Du mehr Wasser trinken willst etc.
    Lass deiner Fantasie freien Lauf um einen “Anker” für Dein neues Verhalten zu schaffen.

  • Wende die So-tun-als-ob-Methode an und dreh den Spieß einfach um. Du fragst Dich nicht mehr, wie du dein Verhalten ändern kannst, sondern Du verhältst dich einfach so, wie Du dich gerne verhalten möchtest. Du tust dann beispielsweise so als ob du sportlich seist.

  • Richte deinen Blick auf die Erfolge. Wir Westeuropäer haben schon eine spezielle Technik entwickelt, um uns selbst immer wieder klein zu machen und zu frustrieren. Ja diese Technik nennt sich: Wälze dich immer wieder in deinen Misserfolgen und ergötze dich an deinen Fehlern, richte deine Licht auf dein Scheitern. Beim Jogging den Lauf nicht in 3,24 Stunden gelaufen zu sein, sondern nur in 3,27? Einfach furchtbar! Drei Wochen vergessen, sich selbst zu loben? Selbst dafür bist du zu blöd!

  • Höre auf dich in Misserfolge zu baden; schaue lieber, was gut gelaufen ist. Und wenn Du tatsächlich in eine alte, negative Gewohnheit zurück fällst: egal! Stelle es einfach nur fest! (“Ups das war jetzt der neunte Abend ohne Lob für mich selbst!”) und dann schließe einfach wieder da an, wo es Dich aus der neuen Bahn geworfen hast. Ja, Du hast eben eine Durchhänger gehabt, na und? Das ist menschlich! Freue dich über die Male, wo es bereits gut geklappt hat. Wir denken immer, wenn wir was machen, das wir es hundertprozentig machen. Sonst sei es nichts wert. Das ist aber falsch. Alles was wir tun hat einen positiven Effekt. Und wenn Du dich bereits sechsmal selbst gelobt hast - toll. Wenn Du bereits zehnmal laufen warst - super. Wenn Du schon dreimal, zu einer Anfrage, die Du nicht machen wolltest, “Nein” gesagt hast - spitze! Jede Kleinigkeit, die Du tust, macht einen Unterschied.

Sei stets bereit neue Wege zu gehen. Schon Albert Einstein sagte:
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

 

Berichte Du mir, wie deine Versuche zu deinen Erfolgen gelungen sind oder stell die Frage die dich dazu bewegt, die positve Veränderung zu verwirklichen.

 

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